Was wird vom Spieler erwartet?

In Online-Casinos ist der Missbrauch durch die Mitglieder ein ständig aktuelles Thema, weshalb sich die Besitzer von Online-Casinos dazu bereit sehen, sich gegenseitig zu schützen - auch wenn sie im Wettbewerb zueinander stehen. Es existieren Datenbanken mit Negativeinträgen, die auch als Blacklists bezeichnet werden, in denen Spieler eingetragen werden, die unter dem Verdacht stehen, die Branche auszunutzen oder zu hintergehen. Sie sind für alle Casinobetreiber einzisehen. Üblicherweise werden die folgenden Gründe genannt:
- Forderungen und Kosten anfechten
- Drohungen, Forderungen und Kosten anzufechten
- Der Einsatz einer fremden Kreditkarte
- Manipulation der Spielsoftware
- Eröffnung von mehr als einem Account pro Haushalt oder Computer
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Das größte Problem sind Spieler, die Kosten anfechten oder damit drohen. In der Branche äußert sich das vor allem in Form von Rücklastschriften. Dadurch kommt der Spieler sehr schnell an einen Platz auf der Blacklist. Mehrere Accounts pro Haushalt oder Computer wird aber meiner Erfahrung nach nur dann nicht gern gesehen, wenn auch mehrere Bonusangebote an den gleichen Haushalt oder dieselbe E-Mail-Adresse gehen. Man sagt außerdem, dass Bonus-Missbraucher oder Spieler, die nur während einer Bonus-Promotion spielen, von zwei Datenbanken überwacht werden.
Sobald sich der Spieler auf der Blacklist befindet, ist er höchstwahrscheinlich in keinem Casino mehr willkommen, dass die Datenbank einsehen kann. Der Eintrag ist verglichbar mit negativen Schufa-Einträgen oder einem schlechten Führungszeugnis der Polizei - er verfolgt Sie, wohin Sie sich auch wenden. Der Platz auf der Blacklist ist aber nicht immer gerechtfertigt, doch wenn Sie sich darauf befinden, gibt es keinen Ansprechpartner, der Sie wieder entfernen könnte. Geschäfte in der unregulierten Welt des Internets sind sowohl für den Spieler als auch das Casino immer riskant. Deshalb gibt es schließlich auch den ungeschriebenen Ehrencodex, an den sich Spieler halten sollten.
Spieler sollen die Regeln des Casinos keinesfalls auf dem Rechtsweg anfechten und sollten auch nichts tun, was nicht ausdrücklich als unerwünscht kenntlich gemacht ist. Da es keine höhere Stelle gibt, die den Geschäftsverkehr regulieren könnte, sind die Spieler verantwortlich und halten sich an einen freiwilligen Vertrag. Wichtig für die langfristige Freude als Spieler sind die Vermeidung negativ auffälliger Verhaltensweisen sowie Handlungen, die Vorwürfe nach sich ziehen könnten.


